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Semi- Scale Segelkunstflug (Bericht prop.at 2004)

Bilanz nach einer wetterbedingten schwierigen aber äußerst erfolgreichen Saison .

    Wieder einmal können die österreichischen Piloten von einer erfolgreichen Wettbewerbssaison berichten. Bei 4 internationalen Bewerben konnten von 12 möglichen Podestplätzen 10 die heimischen Überflieger belegen. Auch in der Gesamtwertung spiegelt sich diese Überlegenheit wider. Einzig und allein der sympathische Markus Böhm aus Deutschland konnte mithalten.
Nach dem Saisonende 2003 war der Ruf der immer größer werdenden Akrogemeinde nach einer internationalen Gesamtwertung nicht mehr zu überhören. Die Veranstalter der Bewerbe 2004 einigten sich rasch auf eine eigene internationale Klasse im Rahmen der EURO-Contest Idee. Versprach man sich durch mehr Werbung einige Vorteile von dieser Cooperation. Mit dieser Neuerung startete man in das neue Wettbewerbsjahr.

1.Teilbewerb
     Saisonstart im Rahmen der neuen EURO-CONTEST Tour Glider Akro war Wasenbruck/NÖ südlich von Wien. Der MFC-Condor organisierte, vom 20.5-23.5 bereits zum 4.Mal diesen Event. Steigende Teilnehmerzahlen bestätigen die gute Arbeit die von den Mitgliedern geleistet wird. Wie bereits in den vergangenen Jahren trafen viele Piloten bereits einige Tage früher ein und nutzten diese für Trainingsflüge. Bei herrlichem Wetter entstand sofort diese, bereits in dieser Klasse berühmte,
Rene Weishäupl(A) (Deutscher Meister 2003) beim Trockentraining
freundliche und gelassene Stimmung unter den Piloten. Am Vorabend des Wettkampftages waren schon fast alle Teilnehmer am Platz und feierten bis spät in die Nacht das Wiedersehen.
     Freitag 8Uhr30 wurde der Wettbewerb nach Startnummernvergabe und Pilotenbriefing gestartet. Aufgrund der schlechten Wettervorhersage für Samstag und Sonntag musste der Wettbewerbsleiter Joseph Haas den Ablauf etwas beschleunigen. So konnten 3 Durchgänge der Sportklasse und 2 Durchgänge der internationalen Klasse geflogen werden. Die Schlepppiloten sorgten für ein reibungsloses "Nach-oben-kommen". Es waren dies Ernst Königsbauer vom MFC Condor und Michael Adunka vom MFC Feistritz/Gail aus Kärnten, beide mit Swiss-Trainer von Modellbau Bruckmann. Weiters kamen aus Deutschland Günther Kiewel und Marc Zimmer mit je einer großen Wilga von Modellbau Frisch.
      In der Internationalen Klasse konnte der Lokalmatador Gerhard Tuma die ersten beiden Wertungsflüge (Bekannte Pflicht und 1.Unbekannte Pflicht) mit jeweils einer 1000er Wertung für sich entscheiden. Seinen großen FOX Maßstab 1:2,5 mit 560cm Spannweite und 16kg Gewicht fliegt er schon seit einigen Jahren im Wettbewerb und hat damit immer gute Erfolge erzielt. Ihm dicht auf den Fersen war Markus Böhm (D) mit seinem
Rene Weishäupl(A) und sein Bruckmann Swift beim Start
großen SWIFT S1, Maßstab 1:2,2 bei 585cm Spannweite. Gernot Bruckmann und Rene Weishäupl lieferten sich einen Kampf um Platz 3. Hans Wallner ansonsten immer im Spitzenfeld vertreten merkte man seinen Trainingsrückstand an und er kam schlussendlich in der Gesamtwertung auf den 7.Rang.
      Auch die Piloten der Sportklasse zeigten zum Teil beeindruckende Leistungen und man wird einige davon nächstes Jahr in der Internationalen Klasse bewundern können. Allen voran Nachwuchspilot Manuel Blüml aus Kärnten überzeugte durch konstante Flüge. Das auch Schlepppiloten mit Segelflugzeugen umgehen können bewies Michael Adunka. So setzte er sich mit seiner wunderschönen MUCHA im 2.ten Durchgang an die Spitze.
     Samstag kam es so wie es die Wetterfrösche vorhersagten und es regnete den ganzen Vormittag. In dieser Zwangspause zeigten uns mutige Styroflyer-Piloten das man zum fliegen nicht mehr Platz benötigt als ein Festzelt. Allen voran steuerte Gernot Bruckmann sein Modell quer durch die Sitzbänke und konnte so manch "alten Hasen" von der LIPOLY STYRO Kombination überzeugen. Als um die Mittagszeit endlich flugtaugliches Wetter sich durchsetzte, wurde der Bewerb fortgesetzt.
    Markus Böhm kam mit den schwierigen Verhältnissen am Besten zurecht und gewann den dritten und vierten
Markus Böhm(D) in voller Konzentration und sein Helfer Frank Öste
Wertungsflug (2.Unbekannte Pflicht, Bekannte Pflicht). Auch der Drittplatzierte, Gernot Bruckmann, hatte sich mit seinem FOX mit 5,60m noch alle Chancen auf den Sieg gewahrt. Rene Weishäupl verpatzte seinen 3. Durchgang und hatte dadurch nur noch geringe Chancen auf den Sieg. Gerhard Tuma, der konstanteste Pilot der letzten Jahre machte keinen Fehler und konnte damit seine Führung behaupten.
    In der Sportklasse zeigte Manuel Blüml deutlich seinen Anspruch auf den Sieg, da er beide Durchgänge an diesem Tag gewann. Hartmut Schürmann flatterten im 5.Durchgang etwas die Nerven und er kam dadurch nicht mehr an Manuel heran. Thomas Stieger vom veranstaltenden Verein MFC-Condor bewies Wettkampfqualitäten und schob sich mit dem Oldtimer Lunak auf den dritten Platz.
    Die Entscheidung sollte am Sonntag, die bei allen Piloten beliebte Kür bringen. Doch dazu kam es dann leider nicht mehr. Am Sonntagmorgen zog eine Gewitterfront herein, die es in sich hatte. Nachdem alle Modelle aufgebaut waren und das Briefing beendet war, startete die Sportklasse zu ihrem letzten Wertungsflug. Während des ersten Fluges verstärkte sich der Wind auf mittlere Sturmstärke und der Wettbewerb musste leider abgebrochen werden. Da keine Wetterbesserung zu erwarten war wurde die Siegerehrung um 13Uhr durchgeführt.

Einen besonderen Dank muss an dieser Stelle jenen Firmen ausgesprochen werden die mit ihrer Unterstützung diesen Bewerb erst möglich gemacht haben.


Familie Bruckmann im Einsatz
Endstand beim 4. AKROCUP des MFC-Condor (1.Teilbewerb Contest-Tour)

Internationale Klasse:
1.Gerhard Tuma(A) MFC-Weikersdorf Fox 5,60m / 16kg
2.Markus Böhm(D) MFC-Velbert Swift 5,80m / 19,5kg
3.Gernot Bruckmann(A) MFC-Feistritz/G Fox 5,60m / 15,5kg
Sportklasse:
1.Manuel Blüml (A) MFC-Feistritz/G Fox 4,66m
2.Hartmut Schürmann(D) MFC-Velbert Fox 4,66m
3.Thomas Stieger(A) MFC-Condor Lunak 4,85m

2.Teilbewerb
    Am Wochenende 19/.20.06.2004 fand unter Beteiligung von 28 Piloten in der Internationalen Klasse der "3.Swiss Akro Pokal" der Swiss-Acro-Connection auf dem Fluggelände der MG Hinwil statt.
    Während sich das offizielle Training am Freitag noch bei bestem Wetter mit sommerlichen Temperaturen präsentierte, war der Wettbewerb am Samstag und Sonntag von Regenschauern, Gewittern und teilweise niedrigen Wolken begleitet. Trotzdem ließen sich alle Durchgänge bis Sonntagmittag durchziehen, so dass die Organisatoren und Teilnehmer doch noch vom Glück beschienen wurden.
     Die Sportklasse, mit 16 Teilnehmern gut besetzt, eröffnete am Samstagmorgen mit der bekannten Pflicht den Wettbewerb. Weiter ging es mit der Internationalen Klasse. Mit 5 Schleppmaschinen vom Typ Wilga und Swiss Trainer, mit Motorisierungen zwischen 100ccm und 150ccm, geflogen von Könnern ihres Faches, ging es im
Segelkunstflugzeuge soweit das Auge reicht
Minutentakt auf Höhe. Nach diesem Durchgang ließen sich schon einige Erkenntnisse festhalten: Vorne, wie immer ein Österreicher! Renè Weishäupl übernahm mit der ersten 1000er-Wertung die Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab. Er und sein großer Jeppessen-Swift sind bei diesen Bewerb das Maß aller Dinge! Dahinter lag Lokalmatador Andi Schärer mit seinem großen Bruckmann-Swift. Auf Platz 3 Gerhard Tuma, der Sieger vom ersten Wettbewerb diesen Jahres.
     Der zweite Durchgang brachte die erste unbekannte Pflicht. Ein schwieriges Flugprogramm, das einigen Teilnehmern Probleme im Höhenmanagement machte. Nach der Landung war man froh noch ein ganzes Modell zu besitzen. Landeanflüge in Schleichfahrt mit wenigen Metern Höhe waren bei diesen Durchgang keine Seltenheit. Renè sicherte sich auch diesen Durchgang, dahinter schob sich Hans Wallner auf Platz 2. Alois Schürmann, ein guter Schweizer Pilot aus der F3A-Szene konnte den drittbesten Flug abliefern.
   
Die Österreichischen Toppiloten beim Einstudieren der unbekannten Pflicht
Nachdem auch die Sportklasse ihren Durchgang absolviert hatte, stand für die Internationale nochmals die bekannte Pflicht am Programm. Am Abend erwischte uns dann der Dauerregen und die letzten 9 Teilnehmer konnten nicht mehr fliegen. Es wurde abgebrochen und man ging mit einem "Schweizer Abend" zum gemütlichen Teil über.
    Am Sonntagmorgen folgten die ausstehenden 9 Piloten. Schnell war der 3. Durchgang beendet und die Kür stand für beide Klassen an. Die Kür ist für alle immer wieder das Highlight eines jeden Wettbewerbes. Geflogen zur Musik, unter Einsatz von Hilfsmitteln wie Rauchpatronen und Flatterbändern kann jeder Pilot zeigen, was er und sein Flugzeug können. Die Kür wird aufsteigend vom bis dahin letzten Platz bis zum ersten Rang geflogen. Da wird es ab Platz 10 dann richtig spannend. Renè Weishäupl ließ auch hier keine Zweifel aufkommen wer diesen Wettbewerb gewinnen wird. Er flog eine traumhafte Kür, mit wunderschönen Figurenkombinationen und spektakulärem Abschluss in niedriger Höhe über dem Flugfeld vor dem staunenden Publikum. Mit seinem vierten 1000er stellte er auch einen Rekord auf.
    Noch nie seit Bestehen des Wettbewerbes hatte es ein Pilot geschafft, alle Durchgänge für sich zu entscheiden.

Endstand beim 3. Swiss AKROPOKAL des MFC-Hinwil (2.Teilbewerb Contest-Tour)
Internationale Klasse:
1.Rene Weishäupl(A) MFC-Condor Swift 5,80m / 19,5kg
2.Hans Wallner(A) MFC-Feistritz/G Swift 5,60m / 18,5 kg
3.Gerhard Tuma(A) MFC-Weikersdorf Fox 5,80m / 16kg
Sportklasse:
1.Gerd Vollenweider (CH)    2.Holger Treyz (D)    3.Gerhard Birkl (D)

3.Teilbewerb
9. Großseglerkunstflug Meeting des MFC-Feistritz/Gail in Kärnten
    Als echter Höhepunkt eines Modellflug-Sommers ist diese Veranstaltung zu bewerten. Immer wieder schafft es Obmann Hans WALLNER seine Clubkollegen für diese Veranstaltung zu gewinnen. Nur
Silvia Wächter(A), einzige Segelkunstflugpilotin im Bewerb ist immer guter Laune
Mitglieder von Vereinen die Wettbewerbe durchführen, können nachvollziehen, welches Engagement dahintersteckt. Die Ferienzeit und die schöne Region hat dazu geführt, das viele Teilnehmer vor und nach dem Bewerb hier einen Teil ihres Urlaubes verbringen. Aus diesem Grund läuft im Gailtal der Wettkampf noch gemütlicher und entspannter ab als sonst. Die zunehmenden Teilnehmerzahlen (27 intern. Klasse, 19 Sportklasse), von denen viele bereits mehrere Tage vorher am Modellflugplatz anwesend sind, halten Hans und sein Team ziemlich auf Trab. Wie immer sind wir gut bewirtet und betreut worden. Einzig und allein das Wetter trübte diese Veranstaltung und verhinderte leider den Kürdurchgang der internationalen Klasse. So kamen 4 Durchgänge in der Sportklasse und 3 Durchgänge in der internationalen Klasse in die Wertung. Die Schlepppiloten die schon beim 1.Contest Teilbewerb ihre Sache ausgezeichnet machten, waren auch hier an Zuverlässigkeit nicht zu übertreffen. Alle Teilnehmer waren sich einig, das sie beim 10jährigen Veranstaltungsjubiläum 2005 wieder kommen werden.

    Endstand beim 9. Großsegler-Meeting MFC-Feistritz/Gail (3.Teilbewerb Contest-Tour)
Internationale Klasse:
1.Gerhard Tuma(A) MFC-Weikersdorf Fox 5,60m / 16kg
2.Gernot Bruckmann(A) MFC-Feistritz/G Fox 5,60m / 15,5kg
3.Markus Böhm(D) MFC-Velbert Swift 5,80m / 19,5kg
Sportklasse:
1. Hartmut Schürmann (D)    2. Manuel Blüml (A)    3. Gerd Vollenweider (CH)

4.Teilbewerb
    Als Saisonabschluß ist seit Jahren die "Internationale Meisterschaft im Akro-Semiscale Segelflug des DMFV".
Die Punkterichter machten gute Arbeit bei schlechten Wetter
So trafen sich auch dieses Jahr wieder 47 Spitzenpiloten, nunmehr zum siebten Mal, um ihren Meister zu ermitteln. Als letzter der vier Teilwettbewerbe der EURO CONTEST-Tour hat er natürlich auch eine besondere Bedeutung, da am Ende der Gesamtsieger ermittelt wird.
    Es traten in der Sportklasse 24 Teilnehmer an, während in der Internationalen EURO CONTEST-Klasse 27 Piloten anwesend waren. In Lauterbach/Hessen ging es dieses Jahr offiziell mit dem Trainingstag am 02.09.04 los. Am Freitagmorgen eröffnete der Fachreferent der Akroflieger im DMFV, Dieter Hummel, mit einem Briefing den Wettbewerb. Nach der offiziellen Vorstellung der Schiedsrichter und der Jury fing die Sportklasse mit ihrer Bekannten Pflicht an.
    Insgesamt wurden pro Teilnehmer 6 Durchgänge an 3 Tagen geflogen: Bekannte Pflicht - 1. Unbekannte Pflicht - Bekannte Pflicht - 2. Unbekannte Pflicht - 3. Unbekannte Pflicht - Kür!
    Alles lief sehr ruhig und diszipliniert ab. Das Wetter war während der gesamten Veranstaltung sehr gut.
Kobuz mit 6m Spannweite kurz nach der Landung
Strahlend blauer Himmel, um die 28°C und bis auf Sonntag kein nennenswerter Wind. Die Sicht war allerdings eher bescheiden. Mancher Pilot klagte über Sichtprobleme schon während des Schlepps, besonders wenn man am frühen Morgen starten musste. Das gleiche Problem hatten auch die Punktrichter^. Um so mehr ist es den Schlepppiloten hoch anzurechnen, wie sie die Segler sicher nach oben gebracht haben.
    Bei den Internationalen gelang es Markus Böhm vom Akro-Team-Velbert die jahrelange Dominanz unserer Piloten zu brechen und mit 5 Tausendern von 6 möglichen Wertungen den Sieg für sich zu entscheiden. Er flog einen Swift von Bruckmann- Modellbau, Maßstab 1:2,2 mit 580cm Spw. und 19,8kg Abfluggewicht. Knapp dahinter folgte Gerhard Tuma gefolgt vom Jungtalent Gernot Bruckmann aus Villach/Kärnten.
     Die Kür, der letzte Flug im Rahmen der EURO-CONTEST Glider Acro Tour, war für alle Teilnehmer ein schöner Abschluss der Wettbewerbssaison 2004.
   Endstand bei der 7. DMFV Meisterschaft der Akroflieger (4.Teilbewerb Contest-Tour)
Internationale Klasse: 1.Markus Böhm(D) MFC-Velbert
2.Gerhard Tuma(A) MFC-Weikersdorf
3.Gernot Bruckmann(A) MFC-Feistritz/G
Sportklasse: 1.Dominik Braun (D)    2.Hartmut Schürmann(D)    3. Manuel Blüml (A)

Zur Gesamtwertung
    Der erste EURO-CONTEST Acro Glider Tour Gesamtsieger ist ein Österreicher und kommt aus den Bundesland Wien. Er ist weit über die Grenzen unseres Landes bekannt und bestreitet seit vielen Jahren Wettbewerbe. Als gerngesehener Gast auf allen Modellflugplätzen in Österreich zeigt er auch bei vielen Modellflugtagen die von österreichischen Spitzenpiloten geprägte Form des originalgetreuen Segelkunstfluges. Es gibt nur wenige die in ihrer Freizeitgestaltung so intensiv dem Modellflugsport nachgehen.

Siegerbild der Gesamtwertung
Er ist ein würdiger Sieger der 1.EURO-CONTEST Glider Acro Tour

GERHARD TUMA Österreich

ENDSTAND der EURO-CONTEST GLIDER ACRO TOUR

1.Gerhard Tuma(A) MFC-Weikersdorf
2.Markus Böhm(D) MFC-Velbert
3.Gernot Bruckmann(A) MFC-Feistritz/G


Nachträgliche Betrachtungen
    Nach Ablauf der Saison kann eindeutig feststellt werden, das sich der Segelkunstflug zu einer attraktiven und spannenden Klasse entwickelt hat. Die Veranstalter legen aufgrund der mehrtägigen Veranstaltungen inzwischen großen Wert auf vernünftige Preisgestaltungen im Gastronomiebereich um die "Nebenkosten" für die Teilnehmer und ihren mitgereisten Familien so gering wie möglich zu halten. Die erfahrenen Punkterichter werten bei oft sehr schwierigen Verhältnissen zur allgemeinen Zufriedenheit der Piloten. Nur die Anzahl der zur Verfügung stehenden Punkterichtern sollte in den kommenden Jahren etwas größer werden. Erste Schritte in Richtung Punkterichterschulungen könnte hier Abhilfe schaffen. Einzig die Schlepppiloten mit ihren teuren Motormaschinen wurden zum Teil etwas vernachlässigt. Hier wurde aber bereits reagiert und in der Ausschreibung für die Saison 2005 eine wichtige Änderung durchgeführt. So wird
Bruckmann Swisstrainer von Ernst Königsbauer
ein Teil des Anmeldebetrages für die Abdeckung der nicht unwesentlichen Kosten der Schlepppiloten verwendet. Damit sollten uns auch in Zukunft ausreichend Motorflugzeuge zur Verfügung stehen. Die Zusammenarbeit mit CONTEST war nicht zufriedenstellend und gipfelte in einer äußerst fragwürdigen Siegerehrung. Der von CONTEST installierte Tourmanager hatte weder Pokale noch Urkunden und so mussten sich die 3 Erstplatzierten mit einem Händedruck zufrieden geben. Einige telefonische Unmutsäußerungen von Teilnehmern bei der CONTEST-Führung lässt zumindest hoffen dass dieser Missstand baldigst behoben ist.
    Die 2002 eingeführte Sportklasse wird erfreulicherweise inzwischen von vielen Hobbypiloten zum Einstieg in die Wettbewerbsszene angenommen. Die freundliche und hilfsbereite Kameradschaft unter den Piloten im In- und Ausland ist eine zusätzliche Garantie für ungetrübten Flugspaß. Fragen über Konstruktion und Aufbau der Modelle werden gerne und oft auch mit Stolz beantwortet. So steht weiterhin die Segelkunstflugklasse unter dem Motto . Spaß am Fliegen und schöne Tage mit Freunden verbringen.

Informationen über die Segelkunstflugklasse findet ihr unter:

www.rc-sk.at

 
Mittendrin und nicht nur dabei euer
Martin Knasmillner
 
 
Organisation in der Klasse RC - SK - Semi Scale Segelkunstflug
Martin Knasmillner

email:office@rc-sk.at